Kindergruppe im Lockdown (24.04.2020)

Ab Mitte März hat dann der Corona-Virus auch die Kindergruppe eingeholt, viele unserer Kindergruppenkinder waren aber trotzdem aktiv und sind unserer Bitte nachgekommen, uns ein Bild zu malen oder etwas zu schreiben, was sie in dieser Zeit gemacht haben. Hier seht ihr das Ergebnis:

Alexander, 9 Jahre, war viel mit seiner Mutter und Schwester draußen unterwegs und hat sich geärgert, dass so viele Menschen die Enten mit Brot füttern, daraufhin ist dieses Bild in Familien-Gemeinschaftsproduktion entstanden:
Wir sind mit der Stadt in Kontakt und hoffen, dass wir es auch aufhängen dürfen.

Emil, 7 Jahre, hat von seiner Müllsammelaktion ein Bild gemalt. Seine Freundin Hannah und er haben einen ganzen Nachmittag damit verbracht Müll zu sammeln. Dabei haben sie auch eine leere Bierdose gefunden und das Pfand kam ins Sparschwein

Lukas 9, Jahre,  und Justus 6 Jahre haben eine Collage ihrer ganzen Aktivitäten gebastelt:
 

 (privat)

Johann, 4 Jahre:
"Klima schützen! Die Natur soll mehr geschützt werden. Die Leute sollen Wiesen wachsen lassen, damit Bienen und Schmetterlinge und andere Insekten Wohnungen und Nahrung finden!"

 (privat)

Antonia, 7 Jahre:
"Kohlekraftwerke abschalten! Kohlekraftwerke machen dreckige Luft! Man kann auch mit Sonne und Wind Strom machen, ohne dass die Luft verpestet wird!"

 (privat)

Matilda, 9 Jahre:
"Keine Wälder fällen! Wald statt Asphalt! Statt Wälder zu fällen und so die Grundlage für saubere Luft kaputt zu machen, sollten Bäume gepflanzt werden. Wir brauchen nicht immer mehr Straßen und Autobahnen.  Warum fahren die Leute so viel mit dem Auto? Die Menschen könnten doch auch mit dem Zug fahren, und innerorts mit dem Fahrrad. Es müssen nur alle mitmachen!
Wir machen z.B. zunsere Familieneinkäufe komplett mit dem Fahrrad. Im Alltag brauchen wir das Auto gar nicht. Nur wenn wir eine Wanderung machen, müssen wir mit dem Auto zum Startpunkt fahren."

 (privat)

Emanuel, 11 Jahre:
"Alle denken zur Zeit nur an Corona, doch der Klimawandel rast! Die Erderwärmung ist doch deutlich zu spüren! Mit der gleichen Energie wie gerade die Corona-Krise bekämpft wird, sollte auch die Klimakrise angepackt werden! Ich habe Angst, dass es immer heißer wird bei uns, dass wir keine richtigen Winter mehr haben! Und ich habe Angst, dass wir irgendwann in Müll ersticken ...
Jeder kann etwas für Klimaschutz machen, aufs Auto verzichten, mehr Rad fahren, regional und saisonal einkaufen, möglichst auf Verpackungsmüll verzichten. Wir müssen es nur anpacken. Wir - und auch die Politik - alle müssen wir jetzt umdenken und für unseren Planeten und unsere Zukunft kämpfen!"