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Weihnachten unterm Ökologischen Weihnachtsbaum

20. November 2011

Mainz: Die Kreisgruppe Mainz-Stadt des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) präsentiert ab dem ersten Adventswochenende den Ökologischen Weihnachtsbaum  im Lebensmittelmarkt tegut in der Holzhofstraße.

Was sollte man beim Kauf eines Weihnachtsbaums beachten? Gibt es Weihnachtslicht ohne Energievergeudung? Und wie schmückt man den Baum fantasievoll und natürlich? Der BUND gibt hierzu aktuelle Tipps:

Der ausgestellte Baum stammt aus dem Forstrevier Ober-Olmer Wald. Er ist ungespritzt und ungedüngt, unnötige Umweltbelastungen werden so vermieden. Durch den kurzen Transportweg leistet der Kauf eines solchen Baumes auch einen Beitrag zum Klimaschutz.

Um den Stromverbrauch drastisch zu senken, hat sich der BUND für eine energiesparende LED-Weihnachtsbeleuchtung entschieden. Die Leuchtdioden sparen nicht nur bis zu 80 % Energie im Vergleich zu klassischen Glühlämpchen, sie halten auch länger. Weihnachtliche Stimmung erzeugen auch echte Kerzen. Hier sollte man darauf achten, dass sie nicht aus Paraffin, einem Nebenprodukt der Erdölverarbeitung, sondern aus Stearin, das zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, oder aus Bienenwachs bestehen.

Die BUND Kindergruppe „Alte Ziegelei“ hat für den Ökologischen Weihnachtsbaum im tegut einige schöne und kreative Dekorationen gebastelt. Geeigneter Weihnachtsbaumschmuck besteht aus natürlichen oder recycelten Materialien. Für den Weihnachtsbaumschmuck gilt: Verzichten Sie auf silberbeschichtete Christbaumkugeln, mit Acryl glasierte Schneemänner oder Lametta aus Stanniol. Die Liste weihnachtlicher Dekorationen, die eigentlich als Sondermüll entsorgt werden müssen, ist lang.

Mit der Aktion „Ökologischer Weihnachtsbaum“ schließt die BUND Kreisgruppe Mainz-Stadt eine Reihe von Veranstaltungen ab, die im Rahmen des Internationalen Jahres der Wälder 2011 in Kooperation mit den örtlichen Forstämtern durchgeführt wurden.



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